Ein Kippbrechtisch für Floatglas von Gair ist eine automatisierte Anlage, die primär zum Wenden und Transportieren von Glassubstraten eingesetzt wird. Er ist typischerweise in Produktionslinien integriert, um das Wenden von Glasscheiben zwischen Vorder- und Rückseite zu ermöglichen und so die Einhaltung der Prozessvorgaben sicherzustellen. Die Anlage nutzt Roboterarme, Vakuumsaugnäpfe und weitere Mechanismen, um das Glas zu greifen und den Wendevorgang durchzuführen. Dadurch wird ein sicherer und präziser Transfer der Substrate gewährleistet.
Vorteile eines Kippbrechtisches für Floatglas:
Erhöhte Produktionseffizienz:
Das automatisierte Wenden reduziert den manuellen Arbeitsaufwand und erhöht die Gesamtgeschwindigkeit der Produktionslinie.
Verringerte vom Menschen verursachte Schäden:
Die Konstruktion aus Roboterarm und Vakuumsaugnapf verringert das Risiko von Glasbruch während des Transports.
Präzise Positionierung:
Die Anlage ist mit hochpräzisen Sensoren und einem Positionierungssystem ausgestattet, um eine genaue Platzierung der Glassubstrate nach dem Umdrehen zu gewährleisten.
An verschiedene Größen anpassbar:
Es lässt sich an verschiedene Glasgrößen anpassen und bietet somit eine hohe Flexibilität.
Verbesserte Prozesskonsistenz:
Der automatisierte Betrieb gewährleistet einen gleichmäßigen Wendevorgang für jede Glasscheibe und reduziert so Prozessabweichungen.
Funktionen eines Kippbrechtisches für Floatglas:
Automatisches Greifen von Glassubstraten:
Greift Glas automatisch mittels Vakuumsaugnäpfen oder mechanischen Klemmen.
Glassubstrat-Klappmechanismus: Erreicht eine Klappbewegung von 180 Grad oder einem festgelegten Winkel.
Präzise Positionierung des Glassubstrats: Platziert das umgedrehte Glas präzise an der vorgesehenen Position.
Größen- und Dickenerkennung: Integrierte Sensoren erfassen die Größe und Dicke des Glases, um die Einhaltung der Prozessanforderungen sicherzustellen.
Störungsalarm und Schutz: Automatischer Alarm bei Gerätefehlfunktionen, um Schäden am Glas oder am Gerät zu verhindern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage 1: Welche Glasgröße kann die Glaswende- und Beladestation verarbeiten?
A1: Der genaue Größenbereich variiert je nach Gerätemodell, unterstützt aber im Allgemeinen Glasgrößen von mehreren hundert Millimetern bis über einen Meter.
Frage 2: Kann das Glas beim Umdrehen zerbrechen?
A2: Das Gerät nutzt Vakuumadsorption und flexible Klemmung, um die mechanische Belastung zu reduzieren, sodass ein Bruch in der Regel kein Problem darstellt. Eine ordnungsgemäße Bedienung und Wartung sind jedoch erforderlich.
Frage 3: Kann das Gerät auch mit Glas unterschiedlicher Dicke arbeiten?
A3: Ja, die Geräte sind in der Regel mit einem automatischen Anpassungsmechanismus ausgestattet, um sich an Glas unterschiedlicher Dicke anzupassen.
Frage 4: Lässt sich das Gerät in automatisierte Produktionslinien integrieren?
A4: Ja, die Wende- und Beladungsphasen für Glas sind typischerweise modular aufgebaut, um die Integration in automatisierte Produktionslinien zu erleichtern.
Frage 5: Ist die Wartung der Geräte schwierig?
A5: Die Gerätekonstruktion ist relativ einfach. Eine regelmäßige Wartung des Vakuumsystems und der mechanischen Komponenten ist ausreichend; die Hersteller stellen in der Regel Wartungshinweise zur Verfügung.